10 Jahre Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr
Wie alles begann …

Treffen sich zwei Geschäftsführer … nein, jetzt kein Witz, sondern ein ganz persönlicher Rückblick darauf, wie alles begann mit der Ausbildungsmesse Ennepe-Ruhr.

Dezember 2008 trafen wir uns (der eine noch in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der agentur mark GmbH, inzwischen anderweitig beschäftigt) zum vorweihnachtlichen Kaffee trinken und Keksdosen leeren, aber auch zur jährlichen Debatte, was man denn im nächsten Jahr gemeinsam machen wolle, um die regionale Kooperation von Hagen und Ennepe-Ruhr nicht mit noch mehr Papier zu füttern, sondern anfassbar mit Leben zu füllen.

Klar war schnell, etwas richtig Großes sollte es sein. Etwas mit Strahlkraft, etwas was aus unserer damaligen Sicht einfach fehlte! Ein Liter Kaffee weiter war sie da, die launige Idee einer wirklich gut gemachten Ausbildungsmesse für den Ennepe-Ruhr-Kreis!

Aber wo? Und mit wem? Kriegen wir das überhaupt hin? Okay, lass uns telefonieren. 

Und wie das so ist mit innovativen Ideen, der Zeitpunkt ist entscheidend. Und wir hatten den richtigen erwischt. Zwar haben wir uns auch die einen oder anderen Bedenken anhören dürfen – wir verraten hier keinen – viel größer war aber der Zuspruch von vielen die, jenseits irgendwelcher formeller Zusammenarbeitsriten Spaß daran hatten ein richtig „cooles“ Projekt auf die Beine zu stellen.

Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH, die Agentur für Arbeit in Hagen, die Kreishandwerkerschaft, der Märkische Arbeitgeberverband, die Südwestfälische Industrie und Handelskammer oder genauer gesagt waren es bei diesen Institutionen Menschen wie Annette Tilsner, Katja Heck, Claudia Franke, Bernd Höller, Ralf Grigo, Thomas Schulte, Ulrike Weiß und viele andere, die sich persönlich engagiert haben, damit die Messe ein Erfolg wird.

Sponsoren der ersten Stunde waren die AVU, die VER und der Schultenhof sowie unsere Medienpartner der Westfälischen Rundschau und der Westfalenpost.

Nicht zuletzt Arnim Brux, der uns als Landrat für den Ennepe-Ruhr-Kreis hier und da den Rücken freigehalten hat.

Zugegeben, es gab dann doch noch die eine oder andere formelle Sitzung, aber eben auch eine Vielzahl informeller Treffen um die Angelegenheit „zum Fliegen“ zu bringen, nach dem Motto „wer kennt wen, der uns mit diesem oder jenen“ helfen kann.

Selten haben wir so viele Menschen erlebt, die über ihre organisationsbedingten Schatten gesprungen sind. Und schön, wie viel wir davon für die regionale Zusammenarbeit in den folgenden Jahren retten konnten.   

Was wäre eine Messe ohne ihre Aussteller? Wie unsicher wir waren, wie das Angebot angenommen wird. Wie begeistert wir waren, wie schnell die Unternehmen diese Messe zu Ihrer Messe gemacht haben. Die gemeinsamen Vorbesprechungen in der Bushalle der VER und die Manöverkritiken in der Ausbildungswerkstatt von ABC wo Herr Barth und Herr Mohncke samt ihrer Auszubildenden dafür gesorgt haben, dass niemand verhungern musste.

Diese Messe ist wirklich eine gemeinsame Sache geworden!

Die Idee ist eben das Eine – die Umsetzung das viel wichtigere Andere.

Diejenige, die mit Ihrer Kontinuität, Gestaltungskraft und Durchsetzungsvermögen den „Flohzirkus“ der vielen Akteure in der Spur gehalten hat, die diese Messe zu der – bislang unwidersprochen - deutschlandweit größten, nichtkommerziellen Ausbildungsmesse gemacht hat, ist Frau Dr. Gisela Tervooren. Nun wird Sie im Frühjahr nächsten Jahres in Ihren wohlverdienten Ruhestand gehen.

Bleibt uns nur ein ganz herzliches DANKE zu sagen und Ihr alles erdenkliche Gute zu wünschen für das, was da so noch kommt!

Erik O. Schulz Jürgen Köder
Oberbürgermeister der Stadt HagenGeschäftsführer der
Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH

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