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12.03.2018

Markthalle beruflicher Einstiegschancen feiert 10-jähriges Jubiläum


(pen) Ende September ist es wieder soweit, die Ausbildungsmesse "Für die Zukunft ausbilden" wird ihre Pforten auf dem Betriebshof der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr in Ennepetal öffnen. "In diesem Jahr gibt es einen Grund zum Feiern: Die Veranstaltung erlebt ihre zehnte Auflage. Eine Erfolgsgeschichte, die man so bei der Premiere im Jahr 2009 zwar erhoffen, aber nicht erwarten durfte", blickt Dr. Gisela Tervooren dem Jubiläum entgegen. Die Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr ist Cheforganisatorin der ersten Stunde.

In diesen Tagen hat sie rund 200 Unternehmen, Institutionen und Universitäten eingeladen, am Freitag, 28. September, dabei zu sein und die Jugendlichen über die jeweiligen Ausbildungsangebote zu informieren. "Keine halbe Stunde nach dem Versand der Mail lag die erste Anmeldung für einen Messestand auf meinem Schreibtisch. Auch das zeigt: Die Messe hat ihren Platz längst gefunden. In der Region ist bekannt: Wer mit den Auszubildenden von morgen ins Gespräch kommen möchte, der sollte auf der Messe präsent sein", berichtet Tervooren.

Kein Wunder also, wenn die erste Buchung nur der Anfang ist. Wie in den Vorjahren rechnen die Organisatoren mit mehr als 130 Ausstellern, die 200 Ausbildungsberufe präsentieren. Sie werden das rund 4.000 Quadratmeter große VER-Busdepot wieder in eine Markthalle der beruflichen Einstiegschancen verwandeln.

"Was da ausgepackt und aufgebaut werden wird, geht weit über die Auslage von Informationsbroschüren hinaus. Schon jetzt ist klar: Wer durch die Gänge wandelt, der wird sehen, wie geairbrusht, gemauert oder geschraubt, gefeilt, gelötet und gefliest wird. Alles zum Anfassen und Ausprobieren, praktischer kann für Ausbildung nicht geworben werden", freut sich Landrat Olaf Schade schon heute auf seinen Messerundgang.

Zielgruppe von "Für die Zukunft ausbilden" sind die gut 4.000 Jugendlichen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, die momentan noch zur Schule gehen und in Kürze eine Berufsentscheidung treffen müssen. Nach einem von der VER minutiös ausgearbeiteten Fahrplan werden die Schüler von Haupt-, Gesamt-, Real-, und Sekundarschulen, aus Förderschulen, Gymnasien und Berufskollegs am Veranstaltungstag mit einem der 25 Messebusse abgeholt, auf das Messegelände gebracht und anschließend wieder in ihre Stadt gefahren.

Von diesem Konzept haben in neun Auflagen bisher gut 40.000 Jugendliche profitiert. Damit auch die diesjährigen Besucher im Ständedschungel den Überblick behalten, wird der Messebesuch im Unterricht vorbereitet. Ein Messekatalog, ein nach Branchen farblich differenziertes Leitsystem sowie Auszubildende, die über die Messe führen, erleichtern am Tag der Veranstaltung die Orientierung.

"Was sich ebenfalls bewährt hat", berichtet Tervooren, "ist, dass die Berufseinsteiger von morgen an vielen Ständen den Auszubildenden von heute gegenüberstehen. Hier wird dann sehr schnell und sehr intensiv auf Augenhöhe miteinander gesprochen."

Ansprechpartner für Unternehmen, die sich auf der Ausbildungsmesse präsentierten möchte, ist Dr. Gisela Tervooren, Tel.: 02324/5648 22, Email: Tervooren@en-agentur.de. Informationen finden sich unter www.ausbildungsmesse-en.de auch im Internet.

 

Stichwort Ausbildungsmesse

"Für die Zukunft ausbilden" wird von der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr und der agentur Mark im Auftrag des Kreises und mit finanzieller Unterstützung der Agentur für Arbeit Hagen, organisiert. Schirmherr ist Landrat Olaf Schade. Zu den Unterstützern der größten nicht kommerziellen Ausbildungsmesse in Deutschland zählen unter anderen die VER und die AVU. Medienpartner ist die Westfalenpost.

Die Messe im Busdepot der VER (Wuppermannshof 7, Ennepetal) ist am Freitag, 28. September, von 8.30 bis 14 Uhr ausschließlich Schülern und Lehrern vorbehalten. Anschließend öffnen sich bis 17 Uhr die Türen für alle Interessierten.

 

 

Pressemitteilung von Mittwoch, 7. März 2018 Ennepe-Ruhr-Kreis


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